eisentabletten eisenpräparate eisensäfteWer unter Eisenmangel leidet, dem kann heute mit eigenen Eisenpräparaten sehr gut geholfen werden. In Apotheken und Drogerien werden zahlreiche Mittel gegen Eisenmangel angeboten. Der Kunde hat beinahe die Qual der Wahl – was sind wohl die besten Mittel gegen Eisenmangel?

Eisentabletten

Die Einnahme von Eisentabletten ist natürlich die einfachste Lösung. Da man sehr viele Eisentabletten rezeptfrei erhalten kann, wird oft schon bei den ersten „vielleicht“ Symptomen zur Selbstherapie gegriffen. Diese ist aber nicht ganz ungefährlich: Es muss auf die genaue Dosierung geachtet werden, um nicht das Gegenteil – eine Eisen Überversorgung – zu provozieren. Um sicherzugehen, sollte man Eisentabletten nur nach Rücksprache mit dem Arzt einnehmen. Liegt ein wirklich starker Mangel an diesem Spurenelement vor, wird er die richtigen Eisentabletten oder Eisenpräparate und vor allem auch die passende Dosierung herausfinden.

Nebenwirkungen von Eisentabletten

Häufig kommt es bei zu hoher Dosis zu unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit, Sodbrennen, Verstopfung und Bauchkrämpfen. Wenn man das ignoriert, kann es sogar zu einer regelrechten Vergiftung kommen. Dies kann zu einem erhöhten Krebsrisiko und zu Herzerkrankungen führen, auch Leber und Nieren können stark geschädigt werden.
Hingegen ist eine Dunkelfärbung des Stuhls bei Einnahme von Eisentabletten bedenkenlos und verschwindet nach Absetzen der Eisenpräparate wieder.
Wenn man zusätzlich zu den Eisentabletten auch Magnesium und Kalzium zuführt, sollte das in zeitlichen Abständen erfolgen. Nur so erreicht man eine optimale Resorption der Spurenelemente. Was Eisen anlangt, ist die Einnahme zusammen mit Vitamin C empfehlenswert, da dies die Resorption fördert. Es existieren auch Eisenpräparate, die Eisen und Vitamin C in einem Produkt kombinieren, um so die Aufnahme des Eisens zu optimieren. Der ideale Zeitpunkt zur Einnahme der Eisenpräparate ist morgens auf nüchternem Magen, ungefähr eine Stunde vor dem Frühstück.

Alternative Eisenpräparate und Eisensäfte

Es gibt natürlich auch andere Eisenpräparate, wie z.B. Eisensäfte und andere eisenhaltige Getränke. Viele kennen noch aus ihrer Kinderzeit diese – meist nicht sehr geliebten – Gesundheitsdrinks. Jedoch kaum einer kann wohl sagen, dass er deshalb rosige Wangen bekommen hätte. Die Säfte sind meistens nicht so hoch dosiert, können aber zu Verfärbungen der Zähne führen. Auch der Geschmack ist oft nicht jedermanns Sache. Die Einnahme in Tropfenform ist ebenfalls kein Gourmet-Erlebnis. Die meisten Menschen werden also geschmacksneutrale Dragees vorziehen.
Bei akutem Handlungsbedarf, z.B. nach starkem Blutverlust, ist die direkte Verabreichung von Eisen auch mittels Injektion möglich. Diese Behandlungsform sollte aber in jedem Fall mit dem Arzt Ihres Vertrauens abgestimmt werden.

Natürliche Eisenaufnahme

Wenn nur ein leichter Eisenmangel vorliegt, sollte überhaupt auf Eisenpräparate verzichtet werden. Natürliche Mittel gegen Eisenmangel sind oft die bessere Lösung. Eine gesunde Ernährung und gezielte Auswahl von eisenhaltigen Lebensmitteln führen schnell zum Erfolg -und das ohne Nebenwirkungen.