Die vielfältigen wertvollen Inhaltsstoffe des Gerstengrases können auch als Gerstengrassaft zur Gesundheit des menschlichen Körpers beitragen. Bekannt wurde die gesunde Flüssigkeit durch das Buch von Barbara Simonsohn „Gerstengrassaft“, in dem sie auf die vielfältigen Vitalstoffe und die gesunde Wirkung des Trend-Drinks hinweist.

Gerstengrassaft selber machen

gerstengrassaftWer der Nahrungsmittelindustrie misstraut und keine Fertigprodukte mag, kann Gerstengrassaft selbst herstellen. Als Kompromiss kann man diesen ganz einfach mit Gerstengrassaft Pulver anrühren. Es gibt mittlerweile auch hochwertige und biologische Pulver, sodass dem Einsatz in der gesunden Küche nichts im Wege steht. Man kann Gerstengrassaft auch zu verschiedenen Speisen hinzufügen (Müsli, Suppen, Saucen). Oder aber man mixt ihn einfach mit Milch, Joghurt oder was einem sonst noch attraktiv erscheint. Ob der Saft in Bier die doppelte Wirkung hat „weil Bier ja auch aus Gerstenmalz gemacht wird“ ist eher fraglich. Die ganz kritischen Konsumenten bauen das Gerstengras sogar selbst an, damit sie möglichst von der ersten Minute das Wachstum beobachten und ihren Gerstengrassaft selber herstellen können.

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Gerstengrassaft ist individuell verschieden. Als Grundregel trinkt man 2- bis 3-mal täglich 200 ml. Man löst dazu ein bis zwei Teelöffel Gerstengrassaftpulver in Wasser, Milch oder in einem anderen bevorzugten Getränk auf. Es ist besser, kalte Flüssigkeiten zum Mischen zu verwenden, da nur so die vollen Vitalstoffe erhalten bleiben. Es wird übrigens auch reines Gerstengraspulver im Handel angeboten. Dieses hat den Vorteil, dass auch die Ballaststoffe noch enthalten sind. Man muss jedoch eine höhere Dosis einnehmen, um die gleich Wirkung wie bei Gerstengrassaftpulver zu erzielen. Es ist aber preiswerter und man kann dadurch auf recht günstige Weise Gerstengrassaft selber machen.

Hat so ein Superdrink überhaupt Nachteile?

gerstengraspulverBei so viel positivem Feedback in Internet und Medien kann es natürlich kaum Nachteile geben. Einzig die etwas aufwendige Herstellung, wenn man Gerstengrassaft selber machen und dazu auch selber anbauen möchte, könnte man bemängeln. Dass manche Menschen den Geschmack nicht mögen, kann man nicht als richtigen Nachteil bezeichnen – mit dem passenden Mixpartner wie Milch oder Fruchtsaft ist dies schnell behoben.
Die Vorteile des Gerstengrassaftes im Vergleich zu Gerstengrastabletten oder -kapseln sind unter anderem die gleichzeitige Zufuhr von genügend Flüssigkeit. Dies ist ja bekanntlich sehr wichtig für den Körper und wird heute oft vernachlässigt. Auch im Büro und unterwegs kann man schnell Gerstengrassaft selber machen, eine kleine Dose Pulver ist leicht in der Aktentasche unterzubringen und Wasser gibt es auch in der kleinsten Kaffeeküche.